| |

Die Graduiertenschule für antike Philosophie ist ein strukturiertes Doktorandenprogramm in antiker Philosophie. Teilnehmer des Programms können ihre Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache über ein Thema aus dem Bereich der antiken Philosophie verfassen. Diese Arbeiten können sich auf griechische oder lateinische Originaltexte konzentrieren oder sich mit der späteren Interpretation und Aneignung antiker Theorien befassen. Das Programm besteht unter anderem aus Forschungsseminaren, Lektürekursen, Betreuung durch Tutoren, internationalen Workshops und themenbezogenen Kompaktseminaren.
An der Schule unterrichten mehrere Professoren, Juniorprofessoren und wissenschaftliche Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt sie über einen Wissenschaftlichen Beirat von international anerkannten Experten aus Europa und Amerika. Die Schule nimmt jedes Jahr bis zu acht Studentinnen und Studenten auf.
|
|

Die Graduiertenschule ist nicht auf ein bestimmtes Forschungsgebiet festgelegt, sondern unterstützt alle Bereiche der antiken Philosophie. Derzeit liegen besondere Interessen der hier lehrenden Wissenschaftler in den Bereichen der Metaphysik, Epistemologie, der antiken Theorien der Seele (einschließlich Moralpsychologie und Handlungstheorie), Logik, Philosophie und Geschichte der Mathematik sowie Wissenschaftsphilosophie und -geschichte.
Schwerpunkte liegen bei Platon und Aristoteles, den Vorsokratikern, der Stoa, Mittel- und Neuplatonismus und spätantiker Philosophie.

Die Graduiertenschule für antike Philosophie befindet sich auf dem Campus der Humboldt-Universität in der Mitte Berlins. Sie bietet Arbeitsräume für die Lehrenden und die Promotionsstudenten, Seminarräume, einen Empfangs- und Aufenthaltsbereich und eine Serviceeinrichtung für Studierende und Gäste. Die Studentinnen und Studenten haben eigene Arbeitsplätze zur Abfassung der Dissertation, können gut ausgestattete Büros nutzen und sich in separaten Räumen besprechen.
|
|